Der Fünfte Verfassungszusatz, die Begnadigung und Nürnberg 2.0
Am 1. August 2026 begrüßte John Michael Chambers (JMC) in Bosi Briefs erneut den pensionierten australischen Lieutenant Colonel Ricardo Bosi, ehemaliger Special-Forces-Offizier mit 24 Dienstjahren, Autor von Greatness Awaits You und nationaler Leiter der Australia One Party. Im Mittelpunkt der Sendung standen der Nürnberger Kodex und dessen Grenzen, die Anhörung von Anthony Fauci vor dem Ausschuss von Senator Rand Paul, rechtliche Fragen rund um Faucis Begnadigung durch Joe Biden sowie mögliche Wege zu Nürnberg 2.0. Im zweiten Teil ging es um Spekulationen über eine mögliche dritte Amtszeit Donald Trumps und um geopolitische Entwicklungen zwischen Marokko, Spanien und Italien.
1. Der Nürnberger Kodex und seine Grenzen
JMC verlas zu Beginn die zehn Punkte des Nürnberger Kodex:
Freiwillige Einwilligung des Probanden ist unbedingt erforderlich
Die Studie muss der Gesellschaft einen Nutzen bringen, der nicht anders erzielbar ist
Versuche müssen auf Ergebnissen von Tierversuchen und Vorwissen aufbauen
Unnötiges körperliches oder seelisches Leid ist zu vermeiden
Kein Versuch, wenn mit Invalidität oder Tod zu rechnen ist – außer die Forscher testen an sich selbst
Das Risiko darf die humanitäre Bedeutung der Fragestellung nicht übersteigen
Angemessene Vorkehrungen zum Schutz der Probanden sind zu treffen
Der Versuch darf nur von wissenschaftlich qualifizierten Personen durchgeführt werden
Der Proband darf den Versuch jederzeit abbrechen
Die Wissenschaftler müssen den Versuch abbrechen, sobald eine
Bosi kritisierte, der Kodex beruhe auf einem rein materialistischen Verständnis von Medizin. Als erste Regel müsse gelten, dass jede nicht-invasive Methode – etwa Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht oder die Alkalität des Körpers – vollständig ausgeschöpft werde, bevor operiert oder injiziert werde. Er schilderte dazu ein persönliches Beispiel: Ein Kieferorthopäde habe vorgeschlagen, den Kiefer seiner damals vierjährigen Tochter vorsorglich zu brechen; seine Frau habe dies entschieden abgelehnt.
Als zweite Regel forderte Bosi, dass jeder Arzt, der eine Behandlung oder Injektion empfehle, diese zunächst an sich selbst anwenden solle:
Du zuerst. Dann höre ich dir vielleicht zu.
Er plädierte für mehr Demut gegenüber der Schöpfung und verwies auf neuere Erkenntnisse, wonach die DNA eher wie eine Antenne funktioniere, die auf Energiefrequenzen reagiere und Selbstheilung ermögliche. Ärzte müssten umlernen und sich stärker mit Wellness statt nur mit Krankheit befassen.
2. Nürnberg 2.0 – ein anderer Prozess als 1945
Auf die Frage, wie sich Nürnberg 2.0 vom historischen Nürnberger Prozess unterscheiden werde, erklärte Bosi, Nürnberg 1.0 sei die Verurteilung der Verlierer durch die Sieger gewesen. Er verwies auf einen Schwarz-Weiß-Film über Nürnberg und erinnerte daran, dass auch amerikanische Unternehmen vom Krieg profitiert hätten:
Ford lieferte der Wehrmacht Fahrzeuge und Motoren und wurde dafür von Adolf Hitler persönlich ausgezeichnet
Standard Oil lieferte ein Antiklopfmittel für Höhenflüge auch an die Luftwaffe
Für Hermann Göring wurde eigens eine durchsichtige Variante von Coca-Cola entwickelt, aus der später die Marke Fanta hervorging
Wer sind hier eigentlich die Verbrecher?, fragte Bosi rhetorisch. Dieselben Leute, die heute beide Seiten des Spielbretts kontrollieren.
Nürnberg 2.0 werde sich in zwei Punkten unterscheiden, so Bosi:
Erstens würden diesmal alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen, nicht nur einzelne Verantwortliche – von Konzernen bis zur gesamten Befehlskette
Zweitens werde das Verfahren nicht nach zivilem Recht, sondern nach Militärrecht ablaufen: kurz, klar und schnell statt jahrelanger ziviler Prozesse
3. Faucis Eröffnungsstatement und die Berufung auf den Fünften Verfassungszusatz
In einem Ausschnitt aus der Anhörung verwies Fauci auf seine 54 Dienstjahre am NIH, davon 38 als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases, und warf Senator Rand Paul vor, ihn aus persönlicher Feindschaft vorzuladen und sein privates Tagebuch unredigiert veröffentlicht zu haben:
Da Senator Pauls offenkundige Besessenheit davon, meine Strafverfolgung zu fordern, seine wiederholten verleumderischen Äußerungen über mich und die kürzliche öffentliche Veröffentlichung meines ungeschwärzten privaten Tagebuchs, um mich zu demütigen und einzuschüchtern, kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass der einzige Grund für diese Vorladung darin besteht, mich zu etwas zu bringen, das seine wiederholten öffentlichen Ankündigungen rechtfertigt, wonach ich hinter Gittern landen soll.
Er kündigte an, sich fortan auf sein Recht aus dem Fünften Verfassungszusatz zu berufen: Auf Anraten meiner Anwälte berufe ich mich respektvoll auf mein Recht aus dem Fünften Verfassungszusatz der Verfassung, die Frage nicht zu beantworten.
Bosi bezeichnete diesen Auftritt als inszeniert: Fauci habe sich mit der Erwähnung seiner langen Dienstzeit selbst belastet. Der Vorwurf gegen Paul sei rhetorisch geschickt gewesen, doch der entscheidende Fehler liege darin, dass Fauci das Tagebuch als sein eigenes bestätigt habe, obwohl ihn niemand danach gefragt habe – damit sei dessen Verwendung als Beweismittel nun uneingeschränkt möglich. Auch die Anwälte hinter Fauci seien nach Bosis Einschätzung bewusst nach ihrer Optik ausgewählt worden, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.
4. Emotionale Vorwürfe: Der Fall der Mutter aus Ohio
Ein weiterer Ausschnitt zeigte einen Abgeordneten, der Fauci scharf angriff und den Fall einer Mutter aus Ohio schilderte, die mit ihrer Familie bei einem Football-Spiel verhaftet worden sei, weil sie draußen keine Maske getragen habe:
Wer zum Teufel dachten Sie, dass Sie sind, um das zu tun? Es ist eine totale Schande, was Sie diesem Land angetan haben.
Fauci berief sich erneut auf sein Aussageverweigerungsrecht.
Bosi ordnete diesen Auftritt als emotionale Ansprache an die Öffentlichkeit ein, vergleichbar mit einem Schlussplädoyer vor einer Jury. Durch die konkrete, nachvollziehbare Alltagsgeschichte solle das Publikum emotional eingebunden und auf die Seite der Ankläger gebracht werden.
5. Josh Hawley: Der Wegfall des Aussageverweigerungsrechts durch die Begnadigung
Senator Josh Hawley erklärte, Fauci stehe aufgrund seiner Begnadigung kein Recht auf den Fünften Verfassungszusatz mehr zu, und verwies auf den Präzedenzfall Brown v. Walker von 1896:
Das hier hat nichts mit der Verfassung zu tun. Das hat nichts mit dem Gesetz zu tun. Es geht um Missachtung – Missachtung dieses Gremiums und Missachtung des amerikanischen Volkes.
Er warf Fauci vor, sich während der Pandemie bereichert zu haben, unter anderem durch von Bundesangestellten mit Steuergeldern beantragte Preisgelder in Millionenhöhe. Bosi bewertete diesen Auftritt als wichtig, weil er den Zuschauern die rechtliche Grundlage liefere: Fauci handle nicht nur moralisch fragwürdig, sondern befinde sich auch juristisch auf dünnem Eis.
In einem weiteren Ausschnitt konfrontierte Hawley Fauci mit demonstrativ belanglosen Fragen, auf die Fauci jeweils mit der Berufung auf den Fünften Verfassungszusatz reagierte:
Welcher Wochentag heute ist
Welche Farbe seine Krawatte hat
Welche Farbe der Teppich vor ihm hat
Bosi wertete dies als gezielte Bloßstellung: Fauci werde dadurch nicht nur als schuldig, sondern auch als feige dargestellt. Anschließend wurde geschildert, wie einer von Faucis Anwälten auf Anweisung von Rand Paul aus dem Sitzungssaal entfernt wurde, weil er sich nicht an die vorgegebene Sitzordnung gehalten hatte. Bosi beschrieb diesen Moment als symbolisch befriedigend für das Publikum.
6. Ron Johnson: Sterbedaten und Interessenkonflikte
Senator Ron Johnson stellte Zahlen zu gemeldeten Todesfällen vor:
Ivermectin: rund 17 Todesfälle pro Jahr, erfasst über 30 Jahre
Hydroxychloroquin: rund 142 Todesfälle pro Jahr, erfasst über 38 Jahre
Remdesivir: rund 546 Todesfälle pro Jahr, erfasst über fünfeinhalb Jahre
COVID-Impfung: fast 7.000 Todesfälle pro Jahr
Er zitierte zudem die Journalistin Sharyl Attkisson, wonach mehrere Mitglieder eines Regierungsgremiums zur Behandlungsrichtlinie finanzielle Verbindungen zum Remdesivir-Hersteller Gilead gehabt hätten. Auch ein Brief des mRNA-Forschers Drew Weissman an Fauci vom 8. Februar 2020 wurde erwähnt. Johnson kündigte an, ehemalige FDA-Mitarbeiter zu Anhörungen vorzuladen und Fauci notfalls per Vorladung zu einer Aussage zu zwingen.
Bosi hob hervor, dass es nun nicht nur um Fauci selbst gehe, sondern auch um Ärzte, Pflegekräfte und Apotheker, die von der Verschreibung bestimmter Medikamente finanziell profitiert hätten. Insbesondere Remdesivir habe entgegen dem eigentlichen Krankheitsbild von COVID zum Organversagen beigetragen; viele Zuschauer kennen vermutlich persönlich jemanden, der daran gestorben sei.
7. Stephen Miller: Verteidigung von Trumps Corona-Politik
In einem Fox-News-Ausschnitt verteidigte Trump-Berater Stephen Miller die damalige Corona-Politik der Trump-Regierung: Trump habe die Herkunft von COVID hinterfragt, sich gegen flächendeckende Schulschließungen gewehrt und einen föderalen Ansatz verfolgt, bei dem die Bundesstaaten selbst entscheiden konnten. Die niedrigere Sterberate unter Trump im Vergleich zur Biden-Regierung wurde hervorgehoben.
Bosi lobte Millers rhetorische Präzision und wertete den Auftritt als Reaktion auf anhaltende Kritik an Trumps Corona-Politik.
8. Robert F. Kennedy Jr.: Vorwurf der systematischen Lüge und der Gain-of-Function-Forschung
Ein Ausschnitt zeigte Robert F. Kennedy Jr., der Fauci vorwarf, in nahezu allen Punkten gelogen zu haben:
Er hat über Masken gelogen. Er hat über Abstandsregeln gelogen. Er hat über Lockdowns gelogen. Er hat über natürliche Immunität gelogen. Er hat über die Fähigkeit der Impfung gelogen, Übertragung und Ansteckung zu verhindern.
Kennedy erhob zudem den Vorwurf, Fauci habe über das NIH Forschung an der University of North Carolina sowie am Wuhan-Institut mitfinanziert, bei der eine Technik zur gezielten Manipulation von Viren entwickelt worden sei.
Bosi ordnete diese Aussagen als nächste Eskalationsstufe der Erzählung ein: Neben Fauci gerieten nun auch Medien als Kollaborateure ins Visier – ein Begriff, der historisch mit den Kollaborateuren der Besatzungszeit verbunden sei. Zudem werde mit dem Begriff Biowaffen ein schwerwiegenderes Thema in die Debatte eingeführt, das den internationalen Vertrag über biologische Waffen berühre. Bosi schilderte in diesem Zusammenhang auch eine persönliche Erinnerung an seine Schwester, die als Journalistin bei der australischen Sendung Current Affair nach kurzer Zeit aus moralischen Gründen gekündigt habe, weil es der Redaktion nur um emotionale Bilder statt um Fakten gegangen sei.
9. Donald Trump zu Fauci, Begnadigung und Operation Warp Speed
In einem Ausschnitt äußerte sich Donald Trump selbst zu Fauci: Er habe Fauci von der Vorgängerregierung übernommen und sei in vielen Punkten anderer Meinung gewesen; er habe einen föderalen Ansatz verfolgt, bei dem republikanisch geführte Bundesstaaten besser abgeschnitten hätten als demokratisch geführte. Die Sterblichkeit sei unter seiner Regierung geringer gewesen als unter Biden.
Zur Frage einer möglichen Neuaufnahme der Ermittlungen zur automatisierten Unterschrift (Autopen) bei Faucis Begnadigung durch Biden erklärte Trump, er kenne die rechtlichen Voraussetzungen nicht genau: Ich unterschreibe meine Dinge immer direkt – fast alles. Er hat nur sehr wenig selbst unterschrieben.
Bosi ergänzte dazu eine Verteidigung von Operation Warp Speed: Da sogenannte Black Hats weiterhin Teile der Produktion kontrolliert hätten, seien viele der ausgelieferten Ampullen tatsächlich nur Kochsalzlösung gewesen, wodurch Millionen Menschenleben gerettet worden seien, statt dass Milliarden verloren gegangen wären.
10. Rechtliche Optionen und die vermutete Zukunft Faucis
Auf die Frage nach dem weiteren rechtlichen Vorgehen nannte Bosi – mit dem ausdrücklichen Hinweis, kein Jurist zu sein – drei mögliche Wege, sobald die Frage der Gültigkeit von Faucis Begnadigung geklärt sei:
Anklage wegen Missachtung des Kongresses (Contempt of Congress), mit anschließendem Verfahren vor einem Zivilgericht
Ein reguläres Strafverfahren vor einem zivilen Gericht
Ein Militärtribunal
Zunächst müsse jedoch geklärt werden, ob die Begnadigung tatsächlich mit dem Wissen und der Zustimmung Joe Bidens per Autopen erfolgt sei. Zur Frage nach Faucis letztlichem Schicksal antwortete Bosi:
Er wird am Hals aufgehängt, bis er tot ist – oder auf welche Weise auch immer sie sich entscheiden, ihn zu verabschieden.
Er beschrieb Fauci zugleich als bewusst gewählten Antagonisten einer größeren Erzählung, dessen Rolle es sei, den kollektiven Zorn der Öffentlichkeit auf sich zu ziehen, bevor sich der Fokus auf weitere Verantwortliche ausweite.
11. Diskussion über eine mögliche dritte Amtszeit Trumps
Ein eingespielter Kommentator spekulierte über zwei mögliche Wege zu einer dritten Amtszeit Trumps:
Sohn Donald Trump Jr. könnte 2028 als Präsident kandidieren, mit Trump selbst als Vizepräsident, um im Anschluss zurückzutreten
Im Falle eines umfassenden Kriegs mit nationaler Wehrpflicht könnte es zu Notstandsvollmachten kommen, die eine Verschiebung der Wahl ermöglichen würden – vergleichbar mit dem Vorgehen Wolodymyr Selenskyjs in der Ukraine
Bosi wies beide Szenarien deutlich zurück: Ein Kandidatentausch mit dem eigenen Sohn sei eine Strategie schwacher Führungspersonen, und der Verweis auf Selenskyj tauge nicht als Vorbild. Legitimität sei entscheidend, und Trump handle stets so, dass seine Machtausübung von der Bevölkerung getragen werde. Bosi äußerte die Erwartung, dass der 22. Verfassungszusatz, der eine dritte Amtszeit verbietet, für unrechtmäßig eingeführt erklärt werde, wodurch Trump regulär erneut kandidieren könne.
12. Marokko, Spanien und Italien: Ein inszeniertes Ablenkungsmanöver?
Bosi ordnete die aktuellen Grenzschließungen zwischen Italien und Spanien in einen größeren Zusammenhang ein und beschrieb eine Kette von Ereignissen:
König Mohammed VI. von Marokko benannte eine neu gebaute Autobahn nach Donald Trump, nachdem dieser die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkannt hatte
Diese Anerkennung ermöglicht es der Sahelzone, über marokkanische Häfen am Atlantikhandel teilzunehmen, statt über das Mittelmeer zu handeln
In der Folge kam es zu verstärkten Grenzübertritten von Marokko nach Ceuta, einer spanischen Enklave auf afrikanischem Festland
Trump kritisierte die spanische Linksregierung dafür, nichts gegen die Situation zu unternehmen
Daraufhin schloss die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni die See- und Luftgrenzen zu Spanien
Bosi deutete diese Kettenreaktion als mögliches Ablenkungsmanöver, um die öffentliche Aufmerksamkeit von anderen Krisenherden abzulenken, betonte zugleich aber, dass die Ereignisse selbst real seien und echtes menschliches Leid nicht kleingeredet werden solle.
13. Abschließende Einordnung
Zum Abschluss des Gesprächs beschrieb Bosi das Bild der dunkelsten Stunde kurz vor Sonnenaufgang:
Es wird tatsächlich am dunkelsten kurz vor Sonnenaufgang. Für all jene, die leiden – und das tut ihr – ich verstehe es. Es geht seinem Ende entgegen. Aber es muss zur richtigen Zeit enden.
Die gegenwärtige Phase der Unsicherheit und des Leids sei schwer, doch sie nähere sich ihrem Ende. Er rief dazu auf, zu beten, zu planen und sich vorzubereiten, den Zusammenhalt zu wahren und den Glauben nicht zu verlieren.
ENDE der Zusammenfassung der Originalsendung durch claude.ai basierend auf dem Transkript von Transcripted 4 You
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Vielen lieben Dank Ina.🙏❤️